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DRK Krankenhaus Sömmerda

Bahnhofstraße 36
99610 Sömmerda

Tel.: 0 3634 / 52-0
Fax: 0 3634 / 52-1228

Institution Telefonnummer Informationen
Polizei 110  
Feuerwehr und Rettungsdienst 112 In akuten Notfällen, bei lebensbedrohlichen Symptomen (z. B. Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall) rufen Sie bitte direkt den Notarzt (112).
Bundeseinheitlicher ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117 In einigen Regionen startet dieser Service erst später.
Apothekennotdienst Tel.: 0800 / 0022833 Kostenlos, aus dem deutschen Festnetz, rund um die Uhr.
Telefonseelsorge Tel.: 0800 / 1110111  
Im Notfall

Geschichte

Die Geschichte eines Krankenhauses ist nicht von der Geschichte der Medizin zu trennen und geht in unserem Territorium über Jahrzehnte zurück.

1922 Am 24. April wurde in einer Stadtverordnetensitzung beschlossen, das im Jahre 1893 errichtete Präparandenanstaltsgebäude in der Bahnhofstraße zum Krankenhaus umzubauen.
1923 Die Stadt Sömmerda hatte nur ein sogenanntes Altkrankenhaus, welches in einem Gebäude in der Marktstraße untergebracht war.
  Am 14. Januar erfolgte die Einweihung und die Übergabe des Krankenhauses.
  Insgesamt hatte das Krankenhaus 34 Betten. Die damalige Kapazität der Betten konnte der ansteigenden Einwohnerzahl der Stadt Sömmerda allerdings bald nicht mehr gerecht werden.
1937 - 1938 Ein Krankenhauserweiterungsbau wurde vorgenommen, wobei man die beiden Altgebäude mit dem Neubau zu einem neuen Baukomplex zusammenfasste.
  Dieser Neubau war ursprünglich als erster von zwei weiteren Bauabschnitten gedacht, die aber infolge der Kriegs- und Nach-kriegsereignisse nicht mehr zur Ausführung kamen.
  Nach dem Erweiterungsbau verfügte das Krankenhaus über etwa 100 Betten. Es war nun die Anstellung eines hauptberuflichen Chefarztes notwendig.
  Die Nachkriegssituation mit dem Ansteigen der Einwohnerzahl macht es erforderlich, die Bettenkapazität durch Überbelegung der Krankenräume und Belegung fast aller Funktionsräume von 100 Betten auf 166 Betten zu erhöhen.
  Als Raumgewinnung kam die Pachtung eines Privatgebäudes hinzu, das unmittelbar neben dem Krankenhaus in der Bahnhofstraße lag und das als interne Krankenstation eingerichtet wurde. Dieses Privatgebäude mit anfänglich 32 Betten war natürlich nur ein unzureichender Notbehelf.
1952 Sömmerda wurde Kreisstadt des neu formierten Landkreises. Das Krankenhaus erhielt als Kreiskrankenhaus neue Aufgaben. Die große Einwohnerzahl machte eine Verbesserung der ärztlichen Betreuung der Bevölkerung durch Fachärzte und Schaffung einer ambulanten Einrichtung erforderlich.
  In einer Sitzung des Stadtrates wurde über diese Unzugänglichkeiten berichtet und die Errichtung einer neuen internen Abteilung im Flachbaustil auf dem Gelände des Krankenhauses beschlossen.
  Durch diesen Flachbau konnte die dringendste Bettennot gemildert werden, aber die Situation war trotzdem nicht zufriedenstellend.
1960 Ein Erweiterungsbau wurde genehmigt, der Baubeginn war im Jahre 1961.
  Der Erweiterungsbau beinhaltete:
  · einen Bettenflügel
  · eine Wäscherei
  · eine Heizungsanlage
  · Abbruch und Neubau des Mittelgeländes
  · völliger Umbau des Altgebäudes an der Bahnhofstraße mit
  · Errichtung von neuen Operationssälen
  · neue Küchenräume
  · neue Laboratoriumsräume
  · neue Röntgenräume
  · Räume für die chirurgische Ambulanz
  · eine eigene Abteilung für physikalische Therapie
1974 Es wurden die drei Krankenhäuser Buttstädt, Kölleda und Sömmerda zum Kreiskrankenhaus Sömmerda zusammengeführt. Das Kreiskrankenhaus erhielt so seine medizinische Fachstruktur an drei Standorten.
1976 In Sömmerda wurde ein Erweiterungsbau fertig gestellt. Die Schlüsselübergabe für diesen erfolgte am 6. Oktober.
1992 Der Bereich Buttstädt wurde ausgegliedert und dem DSK-Seniorenwohnheim übergeben.
1999 Der DRK Landesverband Thüringen übernimmt das Kreiskrankenhaus in seine Trägerschaft.
2008 Eröffnung Neubau Bettenhaus Bauabschnitt A mit Notfallzentrale, ambulanter OP, drei bettenführende Stationen
2012 Eröffnung Neubau Bauabschnitt B mit neuem OP, Kreißsaal, Pädiatrie und Funktionsbereiche, Herzkatheter