×

DRK Krankenhaus Sömmerda

Bahnhofstraße 36
99610 Sömmerda

Tel.: 0 3634 / 52-0
Fax: 0 3634 / 52-1228

Institution Telefonnummer Informationen
Polizei 110  
Feuerwehr und Rettungsdienst 112 In akuten Notfällen, bei lebensbedrohlichen Symptomen (z. B. Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall) rufen Sie bitte direkt den Notarzt (112).
Bundeseinheitlicher ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117 In einigen Regionen startet dieser Service erst später.
Apothekennotdienst Tel.: 0800 / 0022833 Kostenlos, aus dem deutschen Festnetz, rund um die Uhr.
Telefonseelsorge Tel.: 0800 / 1110111  
Im Notfall

Anästhesie und Intensivtherapie

Leistungsspektrum

Anästhesie

Durch unsere Anästhesieabteilung werden jährlich etwa 5.000 Allgemein- und Regionalanästhesien in den Fachbereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie/ Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie sowie Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt. Dabei betreuen wir Patienten aller Alters- und Risikoklassen ab dem 3. Lebensjahr für stationäre und ambulante operative Eingriffe und arbeiten sowohl mit unseren am Haus tätigen als auch mit niedergelassenen Operateuren zusammen. Die Patienten werden durch unsere Anästhesisten im Anästhesiegespräch und durch entsprechend notwendige Voruntersuchungen optimal auf die Narkose und die postoperative Phase vorbereitet und über spezifische Risiken informiert. Um einen sicheren Narkoseverlauf zu gewährleisten, werden die Patienten während der Operation durch einen Facharzt für Anästhesie und eine ausgebildete Anästhesieschwester/ -pfleger betreut. Dabei stehen uns modernste Narkose- und Überwachungsgeräte zur Verfügung. 

Nach der Operation werden unsere Patienten im Aufwachraum umsorgt. Wenn der Patient atem- und kreislaufstabil, schmerzfrei und frei von Übelkeit ist, kann die Verlegung auf die allgemeinchirurgische Station erfolgen.

Die Betreuung unserer Risikopatienten sowie der Patienten nach großen operativen Eingriffen erfolgt auf unserer Intensivtherapiestation.

Leistungen Anästhesie

  • Kombinationsnarkosen
  • Periphere Regionalanästhesieverfahren  bei Eingriffen an den Extremitäten
  • Rückenmarknahe Regionalanästhesien (Spinalanästhesie, Periduralanästhesie, Kaudalanästhesie bei Kindern)
  • Allgemeinanästhesien mit Maske, Larynxmaske oder Tubus als totale intravenöse Anästhesie oder  unter Verwendung von Narkosegas
  • Kombination einer Allgemein- oder rückenmarknahen Regionalanästhesie  mit einem  peripheren Regionalanästhesieverfahren  in single- shot oder  Kathetertechnik  zur Gewährleistung einer optimalen  Schmerztherapie, für  eine  bestmögliche Mobilisierung des Patienten und zur  Erzielung eines bestmöglichen  Operationsergebnisses durch die Möglichkeit einer intensiven physiotherapeutischen Betreuung. Hierbei kommen alle modernen Regionalanästhesieverfahren zur Blockade einzelner peripherer Nerven oder der Nervengeflechte zur Anwendung
  • Kombination einer Allgemeinanästhesie mit einer thorakalen Periduralanästhesie für Operationen am Thorax und für  größere abdominal chirurgische  Eingriffe im Rahmen des Optimal- Track- Konzeptes
  • Einsatz fremdblutsparender Maßnahmen für operative  Eingriffe mit zu erwarteten stärkeren intra- oder postoperativen  Blutverlusten  (Maschinelle Autotransfusion, Eigenblutspende ist bei entsprechender Indikation möglich)
  • Periduralanästhesie zur geburtshilflichen Schmerztherapie auch als patientenkontrollierte Epiduralanalgesie (PCEA)
  • Betreuung kreislaufinstabiler Patienten während einer Herzkatheteruntersuchung
  • Erstversorgung von Notfallpatienten aller Fachrichtungen

Intensivtherapie

Unsere interdisziplinäre Intensivtherapiestation versorgt jährlich etwa 1000 Patienten der Fachrichtungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie/ Orthopädie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Urologie und Innere Medizin. Sie umfasst 10 Betten, von welchen 6 Betten mit einer Beatmungsmöglichkeit ausgestattet sind. So werden Patienten nach größeren operativen Eingriffen oder mit schweren Erkrankungen wie akuter Myokardinfarkt oder Schlaganfall intensivmedizinisch überwacht. Schwerstkranke Patienten mit Störungen der Vitalfunktionen oder dem Ausfall eines oder mehrerer Organsysteme werden nach neuesten wissenschaftlichen Stand intensivmedizinisch behandelt. Hierbei kommen moderne Monitorsysteme zum Einsatz. Bei Störung der Atemfunktion können die Patienten je nach Erfordernis nichtinvasiv oder invasiv beatmet werden. Bei vorübergehender Nierenfunktionsstörung stehen uns moderne Apparate zur kontinuierlichen Hämofiltrations- oder Dialysebehandlung zur Verfügung. Lässt der Zustand eines chronischen Dialysepatienten einen Transport in eine ambulante Dialysepraxis nicht zu, so kann die erforderliche Dialyse ebenfalls auf unserer Intensivtherapiestation durchgeführt werden. 

Die Betreuung unserer Patienten erfolgt durch Fachärzte und speziell ausgebildete Pflegekräfte. Dabei arbeiten wir auf der Intensivtherapiestation besonders eng mit den Fachdisziplinen der durch uns betreuten Patienten zusammen.

Ein besonderes Anliegen ist uns der intensive Kontakt zu den Angehörigen unserer Intensivpatienten. Nur bei genauer Kenntnis des Krankheitsbildes   können wir von Seiten der Angehörigen ein bestmögliches Verständnis für unser intensivmedizinisches Handeln erwarten. Bei auftretenden Fragen sind wir jederzeit gerne zu einem ausführlichen Gespräch bereit.

Das Wohlgefühl und die Würde des Patienten sind uns ein wichtiges Anliegen.

Leistungen Intensivtherapie

  • Nichtinvasives  und invasives Monitoring der Herz- , Kreislauf- und Organfunktionen (PiCCO, XEVOX, LIMON)
  • Invasive und nichtinvasive Beatmung,  Anpassung von Heimbeatmung
  • Kontinuierliche Nierenersatzverfahren (CVVHF/CVVHD/CVVHDF)
  • Bronchoskopie
  • Minimalinvasive Tracheotomie nach FROVA/ Percutwist  bei Langzeitbeatmung
  • Therapie von Patienten mit septischen Krankheitsbildern
  • Systemische Thrombolyse bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenembolie
  • Parenterale und enterale Ernährung
  • Mikrobiologisches Monitoring bei schweren Infektionen oder erforderlicher Langzeitanwendung von Antibiotika
  • Intraaortale Ballongegenpulsation bei akutem Herzversagen  zur Verbesserung der Koronardurchblutung
  • Teilnahme an intensivmedizinischen Qualitätssicherungsmaßnahmen der DIVI mit DAQ

Weiterbildungsermächtigung

Die Weiterbildungsermächtigung in der Anästhesie besteht für 36 Monate. Die Weiterbildungsermächtigung für die Intensivtherapie wurde für 12 Monate gewährt. So kann die Weiterbildung „Spezielle Intensivtherapie“ bei uns auch abgeschlossen werden, wenn während der Facharztweiterbildung bereits ein Jahr Intensivtherapie an einer Einrichtung mit entsprechender Weiterbildungsermächtigung abgeleistet wurde.

Notfallmedizin

Alle unsere ärztlichen Mitarbeiter beteiligen sich am Notarztdienst des Landkreises Sömmerda.

Daneben ist Erstversorgung von Notfallpatienten aller Abteilungen der Klinik und in der Notfallzentrale eine wichtige Aufgabe unserer Abteilung. 

Schmerztherapie

Durch die Gewährleistung einer optimalen Narkoseführung und zur Vermeidung postoperativer Schmerzen kommen in unserer Abteilung alle modernen und für den jeweiligen Eingriff geeigneten Narkose- und Schmerzausschaltungsverfahren zum Einsatz.

Durch eine optimale postoperative Schmerztherapie streben wir eine frühzeitige Mobilisation unserer Patienten an.

Neben den Akutschmerzpatienten werden auch Patienten mit chronischen Schmerzzuständen bei degenerativen Erkrankungen oder im Rahmen der Tumorschmerztherapie durch unsere Abteilung betreut.

Chefarzt

Dr. med. Peter Brand

Sekretariat
Frau Röckel

Tel.: 0 36 34 / 52 12 82
Fax: 0 36 34 / 52 11 30

Oberärztin

Dr. med. Ursula Einicke 
Leitende Oberärztin

Oberarzt

DM Ronald Grahl

Oberarzt

Dr. med. Uwe Buschbeck